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St. Michaeliskirche (Michel) Hamburg

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Die St. Michaelis-Kirche, im Volksmund liebevoll "Michel" genannt, ist wohl als Hamburger Wahrzeichen weltweit bekannt und zu Wasser und zu Lande weithin sichtbar. In ca. 82 Metern Höhe befindet sich eine Aussichts-Plattform, von der aus man einen herrlichen Blick über die Stadt geniessen kann.

Wer sportlich fit ist, kann die Plattform über mehr als 400 Stufen zu Fuß erreichen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, mit einem Fahrstuhl dorthin zu gelangen.

Direkt unter der Plattform befindet sich die große Kirchturm-Uhr mit einem Durchmesser von 5 Metern.

Im Innern der Kirche befinden sich insgesamt 3 Orgeln, die bei jeweils unterschiedlichen Anlässen zum Einsatz kommen. Die Holzbänke bieten Platz für mehr als 2000 Menschen und in früheren Zeiten waren die ersten Reihen für die Senatoren bestimmt.

Es finden jährlich mehrere Kirchenkonzerte statt und bei Veranstaltungen wie dem Weihnachtsoratorium von Bach ist die Kirche randvoll belegt.

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Leider ist das Fotografieren im Innern der Kirche nicht gestattet, so daß ich hier leider (noch?) kein Bild mit Blick in den Innenraum der Kirche anbieten kann.

Der Michel hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich und wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut.

In den Jahren 1649 - 1661 wurde erstmals von Christoph Corbinus und Peter Marquardt auf dem Gebiet von St. Michaelis eine drei-schiffige Basilika errichtet. Der Turm wurde im Jahr 1669 fertiggestellt.

Im Jahr 1750 wurde die Kirche durch Blitzschlag zerstört. Allein die kleine St. Michaeliskirche blieb erhalten.

Postkarte von. 1906 ( Fa. Dr. Trenkler Co., Hamburg)

Der Neubau wurde von Ernst George Sonnin und Johann Leonhard Prey entworfen und in der Zeit von 1750 - 1762 gebaut. Der Turm folgte in den Jahren 1776 - 1786. Das war jedoch nicht die letzte Heimsuchung.

Das Gebäude wurde am 03.06.1906 durch einen Brand zerstört und in den Jahren 1907 - 1912 originalgetreu wieder aufgebaut.

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Postkarten v. 1906 (Photographie G. Koppmann & Co, Knackstedt & Näther, Lichtdruckerei, Hamburg)

Auch im 2. Weltkrieg wurde der Michel beschädigt. Diese Schäden wurden bis zum Jahr 1952 wieder behoben.