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Reeperbahn und Davidwache in Hamburg

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Bei den Sehenswürdigkeiten der Stadt Hamburg darf die "Sündige Meile" im Stadtteil St. Pauli natürlich nicht fehlen.

Der Name Reeperbahn stammt noch aus der Zeit, wo hier in langen Bahnen die Reepschläger die Taue für die Schiffe drehten.

Weil die Reeperbahn dicht am Hafen gelegen ist, hatten Seeleute aus aller Herren Länder sie schon sehr früh als Vergnügungsmeile auserkoren.

Im Laufe der Jahre wurden die Liegezeiten der Schiffe im Hafen immer kürzer und so ist von dem damaligen Flair der Matrosen- und Seefahrer-Romatik nicht mehr viel erhalten geblieben.

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Die Reeperbahn ist keine Heilige und es gibt hier nach wie vor Prostitution, Bordelle und Spielhallen jeglicher Art, aber auch Kultur und Unterhaltung ist hier zwischen Millerntor und Nobistor reichlich angesiedelt.

Vom Panoptikum(Wachsfiguren), Schauspielhaus, Schmidt's Tivoli, St. Pauli-Theater über Nachtclubs, Tanz-Bars und Musik-Kneipen, es gibt hier fast alles.

Tagsüber wirkt die Reeperbahn vielleicht auf manchen Menschen etwas Trist und unaufgeräumt, aber wenn die Nacht hereinbricht und die bunte Lichterfülle der Geschäfte die Straße erhellt, spürt man etwas von dem eigenwilligen Ambiente dieser Meile.

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Aber auch in den kleinen Nebenstraßen wie z.B. der Kleinen und Großen Freiheit herrscht reges Treiben.

Diese beiden Straßen-Namen sind allerdings nicht auf die freizügigen Etablissements oder etwa die Religionsfreiheit zurückzuführen.

Im Jahre 1601 wurde der Graf Ernst von Schauenburg um Erlaubnis gebeten, bedrängten Handwerkern aller Art ein beschränktes Gebiet in Altona zuzuweisen, in dem sie sich ohne Zunftzwang niederlassen durften.

Wie man an den Straßen-Namen erkennt, wurde dieser Bitte entsprochen.

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Auf alles was hier geschieht hat das Polizei-Revier 15, besser bekannt als Davidwache, ein waches Auge.

Das rote Backstein-Gebäude wurde in der Zeit von 1913 - 1914 erbaut.

Wer nach seinem Reeperbahn-Bummel und einer durchtanzten oder durchzechten Nacht immer noch nicht geschafft ist, kann am Sonntagmorgen noch einen Abstecher zum nahe gelegenen Hamburger Fischmarkt machen.