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Klaus Störtebeker


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Wenn von Piraten, Seeräubern oder Freibeutern die Rede ist, denkt jeder an Käpt'n Blackbeard oder Sir Francis Drake, Karibik, Schatzinseln oder Port Royal. Doch auch auf Nord- und Ostsee versetzten einige dieser Gesellen die ehrbaren Handelskapitäne in Angst und Schrecken.

Die unter dem Begriff "Vitalienbrüder" bekannten Freibeuter versorgten in der Auseinandersetzung zwischen König Albrecht von Schweden und Margarethe von Dänemark in den Jahren 1387-1389 unter anderem die eingeschlossene Stadt Stockholm mit Viktualien (Lebensmittel). Die Bezeichnung "Vitalien-Brüder" wird wohl eine Art Verballhornung des Wortes Viktualien sein. Danach widmeten sie sich "freiberuflich" der Piraterie und setzten vor allem der Hanse zu.

Der wohl berühmteste dieser "Zunft" war Klaus Störtebeker, der zusammen mit Godeke Michels ab 1394 in diesen Gewässern als Anführer der sogenannten "Liekedeeler" sein Unwesen trieb. Sie nannten sich "Liekedeeler", weil Sie Ihre Beute "zu gleichen Teilen" unter sich aufteilten.

Im Jahr 1398 wurden Sie durch die Hanse mit Hilfe der Flotte des Deutschen Orden von der Ostsee in die Nordsee vertrieben. Nachdem sie auch hier weiterhin hier Unwesen trieben, wurden sie in den Jahren 1400 und 1401 vor Helgoland und auf der Weser vernichtend geschlagen. Die Hinrichtung erfolgte im Oktober 1401 am Grasbrook.

Hier, im Freihafen/Speicherstadt nahe der Magdeburger-Brücke (Brooktor), setzte man diesem legendären Piraten im Jahr 1982 ein Denkmal (Bild oben).